Francesca Lago – Horses

Ganz schlicht, mit ein bisschen Klackern und ein paar einfachen Gitarrenriffs – so beginnt Horses. Im Verlauf baut sich der Song aber langsam zu etwas Größerem auf. Am meisten Aufmerksamkeit ziehen dann die Vocals der jungen Italienerin Francesca Lago auf sich. Die in Lugano lebende Musikerin hat einen nur schwer einzuordnenden Akzent, wodurch hier und da die Vermutung aufkommt, hinter der mystischen Stimme könne sich genauso auch Björk verbergen. Diese Assoziation liegt vermutlich an der Mischung aus Texten, die die Wirklichkeit nur noch leicht tangieren, und einer verträumten musikalischen Ausrichtung – eine ähnliche Kombination, wie man sie eben von der Isländerin schon kennt.

Anders als beim nordischen Vorbild entwickelt sich der Refrain bei Lago aber in eine sehr poppige Richtung und bleibt damit im Ohr hängen. Diese Mischung zwischen Dream- und Indie-Pop macht ihre Musik letztlich aus: Ein guter Begleiter für den Alltag, der auch mal zum Davonträumen einlädt. Aufwachen wird man dann erst wieder, wenn es immer leiser ruft: Come on, come on… Come on, come on…

[kaufen | Bild von simpleinsomnia]

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