Tenement – Split 7″ + more


Wer sich näher mit Tenement beschäftigen will, sollte lieber nicht direkt zu ihrem monumentalen Doppelalbum Predatory Headlights greifen, sondern sich stattdessen die kurze Zusammenstellung anlässlich ihrer Split 7“ mit den Screaming Females zu Gemüte führen.

Darauf ist alles versammelt was die Band ausmacht: Angefangen mit ihrem lässigen Punk-Pop in Wouldn’t Let You Go, meilenweit entfernt von verwässerten Blink 182 Nachkommen und mit genug Widerhaken versehen, um gegen den Strom zu schwimmen. Gegen Ende des Liedes folgen dann zwei Minuten drone-artige Minimalmelodien und somit eine Meditation auf den vorherigen Text, die in der Demo-Version noch nicht vorhanden ist. Die beiden letzten Tracks sind schließlich akustisch eingespielt und in dieser Bündelung vielleicht nicht hundertprozentig repräsentativ. Doch dafür beweisen sie nach dem eher klassisch instrumentierten Your Sway (Keeps The Rot Away) besonders durch die Soul-Anleihen und Streicher in A Long Dragging Footstep die Vielseitigkeit der Band.

Auf dem aktuellen Album sind diese Tendenzen zum Teil anders gewichtet, so sind die Instrumentals länger und die Akustik muss mehr Punk Platz machen. Die Zusammenstellung, nur Wouldn’t Let You Go war dabei tatsächlich auf der Platte vertreten, fasst all dies jedoch komprimiert zusammen und bietet dadurch eine wunderbar kurze Tenement-Einführung, perfekt für Einsteiger geeignet.

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